MTD Bericht 2011

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MTD-Bericht 2011

In unserem ersten MTD-Bericht 2008 haben wir unsere Mitglieder, die sieben Berufsgruppen der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, vorgestellt, Struktur und Ziele des Dachverbandes beschrieben sowie operative Schnittstellen und berufsgruppenübergreifende Schwerpunkte abgebildet.

Im vorliegenden zweiten Bericht werden wesentliche, mitunter geänderte Rahmenbedingungen der sieben Berufsgruppen erläutert und aktuelle berufspolitische Entwicklungen hervorgehoben.

Deutlich stärker als im ersten Bericht wird dabei auf rechtliche Zusammenhänge und Regelungen eingegangen. Da die Vielfalt der Rechtsmaterien, die das Gesundheitswesen regeln und gestalten, häufig nicht oder nicht in der erforderlichen Tiefe bekannt sind, werden neben einigen rechtlichen Grundlagen auch jene Hintergründe bzw. weniger bekannten Sachverhalte ausführlicher dargestellt, die für unsere Mitglieder unmittelbare Relevanz aufweisen.

Die MTD-Gesundheitsberufe wurden in den letzten Jahren in der Ausbildung auf Hochschulniveau gehoben und schließen nunmehr mit dem Titel BSc ab; Masterprogramme zur weiteren Professionalisierung und Weiterführung der akademischen Ausbildung wurden zwar eingerichtet, werden aber nicht entsprechend finanziert, weshalb uns eine Verbesserung im Sinne einer Gleichstellung mit anderen Hochschulstudien ein großes Anliegen ist; nicht zuletzt, da gerade der Bereich Forschung immer mehr in den Vordergrund drängt: zur Veranschaulichung stellen wir im Anhang je ein Good-Practice-Projekt aus jeder Berufsgruppe (beispielhaft) vor.

Einen wichtigen Schwerpunkt bildet das von uns seit mehreren Jahren betriebene Engagement betreffend die Führung einer MTD-Berufsliste(Stichwort: Registrierung) und das damit verbundene Thema E-Health (ELGA). 

Zusammen mit weiteren, sich aus dem Alltag ergebenden Verbesserungspotenzialen und Problemen aus der Sicht der Berufsgruppen bietet unser MTD-Bericht 2011 eine Vielzahl von Ansatzpunkten und Diskussionsgrundlagen für politische Entscheidungen, sowie Planungen und Weiterentwicklungen innerehalb des Gesundheitswesens.