Treffen der Bildungsgruppe
Treffen der Bildungsgruppe von MTD-Austria
MTD-Austria informiert
Im Juni 2008 hat nunmehr die 2. Sitzung der Bildungsgruppe von MTD-Austria statt gefunden. Am Beginn haben dabei die von den sieben Berufsverbänden nominierten Expertinnen die Wahl zur internen Leitung dieser Arbeitsgruppe vorgenommen. Zwei Kandidatinnen sind für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Auswahl gestanden. Frau Christine Steindl, MSc, vom Verband der ErgotherapeutInnen Österreichs und Frau Mag. Christine Schnabl, MSc, von Biomed Austria, Berufsverband der Biomedizinischen AnalytikInnen Österreichs. Die Teilnehmerinnen haben schließlich Frau Christine Steindl, MSc, zu ihrer Leitung gewählt. Sie übernimmt damit auch als stimmberechtigtes Mitglied die entsprechende Position im Vorstand von MTD-Austria, zuständig für den Bereich Bildung und Forschung.
Wesentlicher Inhalt dieser Arbeitssitzung ist die Koordination einer inhaltlichen Stellungnahme zum Konsultationspapier - NQR (Nationaler Qualifikationsrahmen für Österreich – Bildungssystem in Österreich) gewesen. Die umfangreichen Vorarbeiten durch die einzelnen Bildungsexpertinnen haben im Rahmen einer intensiven Diskussion die Gestaltung eines gemeinsamen Dokuments ermöglicht. Zusätzlich konnte durch den Austausch von diversen Unterlagen und Erfahrungen ein allgemeiner Informationsgewinn für alle beteiligten Personen erreicht werden.
Im Anschluss ist es für MTD-Austria so möglich gewesen, eine von allen sieben Berufsverbänden gestaltete und gemeinsam koordinierte Stellungnahme an die entsprechenden Stellen in den Bundesministerien für Gesundheit, Familie und Jugend als auch Unterricht, Kunst und Kultur abzugeben. Das damit verbundene Signal, mit einer Stimme für die Belange der medizinisch-technischen Dienste zu sprechen, ist damit neuerlich unter Beweis gestellt worden.
Der Vorteil für die verantwortlichen Stellen in den Bundesministerien auf das Wissen der einzelnen Bildungsexpertinnen zurückgreifen zu können, ist zuletzt bei den Vorhaben zu einer Stellungnahme im Bereich der Fachhochschulausbildungsverordnung (englische Version) ausdrücklich betont worden.
Inhalt der nächsten Arbeitssitzungen wird mit Sicherheit der Erfahrungsaustausch und die Möglichkeiten in der Mitgestaltung und Entwicklung von qualitativ hochwertigen, facheinschlägigen Masterstudiengängen sein. Die Tatsache, dass bereits schon jetzt ein umfangreiches Angebot an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten besteht, lässt das Bewusstsein für einheitliche und anerkannte Qualitätskriterien für Masterstudiengänge immer stärken in den Mittelpunkt rücken.
Mit den vorbereitenden Arbeiten der Bildungsexpertinnen der Berufsverbände und dem gemeinschaftlichen Gedankenaustausch soll so das Ziel verfolgt werden, dem einzelnen Berufsangehörigen Klarheit und Orientierungshilfen in seiner Fort- und Weiterbildungsentscheidung zu bieten. Darüber hinaus sind den Berufsverbänden die Bedeutung von Masterstudiengängen und die damit verbundenen Chancen in der Weiterentwicklung und Mitgestaltung des eigenen Berufsbildes sehr deutlich bewusst. Die facheinschlägige Aus-, Fort- und Weiterbildung auf wissenschaftlich fundierter Basis bildet demgemäß eine Einheit und kann nicht isoliert betrachtet werden.
MTD-Austria bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen für das hohe Engagement und deren Bemühungen im Rahmen dieser so konstruktiven Arbeitssitzung. Auch in weiterer Zukunft ist mit einem vielfältigen und spannenden Tätigkeitsfeld zu rechnen.
