FAQs

  • Ausbildung - Bachelor

  • MTD-Austria

    • Welche Schritte gab es in der Vergangenheit zum Thema gesetzliche Interessensvertretung?

      Unter Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat wurde seitens der Politik signalisiert, dass die MTD-Berufsverbände die Entwicklung von MTD-Austria als gesetzliche Interessensvertretung vorbereiten mögen. Dieser Gedanke wurde innerhalb der Berufsgruppen positiv aufgenommen und in Folge eine Etablierung vorbereitet, da im Bereich der sieben MTD-Berufsgruppen Schätzungen zufolge deutlich über 20.000 Personen mit ihren professionell hochwertigen Leistungen wesentlich zur anhaltend hohen Qualität des österreichischen Gesundheitswesens beitragen.

      Nachfolgende GesundheitsministerInnen haben den Gedanken jedoch nicht weiterverfolgt und folglich auch keine politische Unterstützung für dieses Unterfangen angedeutet.

      Anm.: das Österr. Hebammengremium hat den Status einer gesetzlichen Ingteressensvertretung und vertritt ca. 1.800 Hebammen.

    • Wie können sich die Bundesländer vermehrt in MTD-Anliegen einbringen, die von Wien aus bearbeitet werden?

      Die Zusammenarbeit mit MTD-Angehörigen aus den Bundesländern ist für den Dachverband von höchster Bedeutung.

      Der für die österreichische Politik hohe Grad an Föderalismus, das zersplitterte Kassenwesen und die damit verbundenen, landesspezifischen Berufspolitiken erfordern einen intensiven gegenseitigen Informationsaustausch zwischen Dachverband und Landesorganisationen.

      MTD-Austria kann seit jeher auf eine Vielzahl hochmotivierter, ehrenamtlich engagierter MTD-Berufsangehöriger zählen, die den Dachverband bei dieser Aufgabe unterstützen.

      2011 ist MTD-Austria vom "Regionenkonzept" abgegangen und treibt seither Aufbau der 9 MTD-Landesgruppen voran. In Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich und Wien sind die Landesgruppen bereits etabliert. In Salzburg, Burgenland und Tirol ist der Prozess bereits fortgeschritten.

      Die Teilnahme an einer Landesgruppe ist die bevorzugte Möglichkeit, sich regional berufspolitisch für die MTD-Berufe einzusetzen. Gute Ideen, Beiträge oder Hinweise auf Missstände oder Erfolge sind jedoch jederzeit willkommen und können sowohl beim Dachverband, wie beim zuständigen Berufsverband eingebracht werden!

      Eine eigene Rubrik "MTD Länder" ist in Ausarbeitung und soll demnächst auf dieser Homepage aufscheinen (Stand: Jänner 2013).

    • Welche politischen Forderungen hat MTD-Austria anlässlich der Präsentation des 1. MTD-Berichtes erhoben?

      Wie geht es MTD-Austria finanziell? MTD-Austria finanziert sich nahezu ausschließlich über die Beiträge der sieben Trägervereine, d.h. aus einem Teil der Mitgliedsbeiträge. Das damit entgegengebrachte Vertrauen ist ein Grund mehr, um mit den zur Verfügung stehenden Geldern so sparsam, effizient und effektiv wie möglich umzugehen.

      Nach einer sehr sorgfältigen Planung, die mit dem Vorstand koordiniert wird, müssen die Budgetmittel im Rahmen einer Budgetfreigabe vom Finanzausschuss bewilligt werden. Sowohl Vorstand, als auch Finanzausschuss, bestehend aus Mtgliedern aller sieben Trägerverbände werden dann unterjährig quartalsweise vom Stand der Finanzen informiert.

      Eine externe Wirtschaftsprüfungskanzlei, sowie zwei unabhängige Rechnungsprüfer evaluieren alljährlich die Geschäftsgebarung sowohl des Dachverbands, als auch der MTD-Register GmbH. Wie schon in den Jahren davor wurde auch im Zuge der Generalversammlung 2013 die Einhaltung der Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung im Sinne der sparsamen Mittelverwendung gegenüber dem Vorstand und den Delegierten bestätigt.

      Finanzielle Engpässe bestehen nicht.

    • Wo sind die Zulassungskriterien für einen FH- bzw. Universitäts-Masterstudiengang festgelegt?

      Die Voraussetzungen für die Zulassung zu Fachhochschul- bzw. Universitäts-Masterstudiengängen werden im jeweiligen Akkreditierungsbescheid des Fachhochschulrats bzw. des Universitätsrats festgelegt.