Aktuelles

Aktuelle Informationen zum berufspolitischen Geschehen, relevante Entwicklungen rund um die MTD-Berufe, Aktivitäten des Dachverbands

Konstruktives Gespräch der MTD-Berufe mit Bundesminister Anschober

Coronabedingt wurde der Kennenlerntermin von März auf den 7. August 2020 verschoben. Bundesminister Rudolf Anschober sowie die Präsidentin von MTD-Austria Gabriele Jaksch und die Präsidentinnen der MTD-Berufsverbände – Sylvia Handler von biomed austria, Andrea Hofbauer vom Verband der Diaetologen Österreichs, Vizepräsidentin Martina Neumayr-Tinhof von logopädieaustria, Elisabeth Schandl von orthoptik austria und Michaela Knabl von rtaustria – konnten die aktuelle Situation aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Auch wenn das österreichische Gesundheitswesen besser aufgestellt ist als in vielen anderen europäischen Ländern, so hat die SARS CoV 2-Krise auch stark Veränderungswürdiges zum Vorschein gebracht. „Die aufgezeigten Verbesserungen gehören umgesetzt“, betont Jaksch. Viele Regularien entsprechen nicht mehr den aktuellen Gegebenheiten. Die Präsidentinnen von Physio Austria, Frau Constance Schlegl, und von Ergotherapie Austria, Frau Marion Hackl, konnten ebenfalls zu einem anderen Zeitpunkt bereits ein konstruktives Gespräch mit Bundesminister Anschober führen. Somit freuen sich die MTD-Berufe auf die weiterführenden, vereinbarten Gespräche.

DANKE allen Berufsangehörigen der gehobenen medizinisch-technischen Berufe!

Die Corona-Krise hat unser aller Leben völlig verändert. Viele Maßnahmen sind notwendig, mit denen wir alle nie gerechnet hätten. Als Präsidentin von MTD-Austria, dem Dachverband aller gehobenen medizinisch-technischen Berufe Österreichs – das sind rund 34.000 Biomedizinische AnalytikerInnen, DiaetologInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, OrthoptistInnen, PhysiotherapeutInnen und RadiologietechnologInnen –, ist es mir wichtig, unseren Berufsangehörigen großen Dank auszusprechen. Gerade in Zeiten der Corona-Krise leisten sie ALLE Großartiges, jedoch wird in den Medien zu wenig über sie berichtet.

Von ganzem Herzen Dankeschön!

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Coronavirus

CORONA-AMPEL IST ONLINE

Mit September wurden genauere Details zur Corona-Ampel bekannt. Nähere Informationen dazu gibt es auf der eigens eingerichteten Website corona-ampel.gv.at

 

COVID-19-Lockerungsverordnung (COVID-19-LV)

Die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurde (COVID-19-Lockerungsverordnung – COVID-19-LV), ist mit 01.05.2020 in Kraft getreten.

Sie ersetzt die Verordnungen gemäß § 2 Z 1 des COVID-19-Maßnahmengesetzes und die Verordnung betreffend vorläufige Maßnahmen zur Verhinderung der Vertreibung von COVID-19. In der Verordnung werden das Betreten der öffentlichen Orte, das Betreten des Kundenbereichs von Betriebsstätten, das Verhalten am Ort der beruflichen Tätigkeit sowie bei Fahrgemeinschaften, das Betreten von Ausbildungseinrichtungen, von Betriebsstätten des Gastgewerbes, von Beherbergungsbetrieben sowie von öffentlichen Sportstätten und sonstigen Einrichtungen und Maßnahmen bei Veranstaltungen geregelt.

Genauere Details sind der Verordnung zu entnehmen. Die Verordnung tritt mit Ablauf des 30.06.2020 außer Kraft.

COVID-19-Risikogruppe-Verordnung

Mit 06.05.2020 ist die Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über die Definition der allgemeinen COVID-19-Risikogruppe (COVID-19-Risikogruppe-Verordnung) in Kraft getreten. In der Verordnung wird die Definition der allgemeinen COVID-19-Risikogruppe geregelt. Wer als Risikogruppe eingestuft wird, ist der COVID-19-Risikogruppe-Verordnung zu entnehmen.

Die Verordnung beruht auf dem 9. COVID-19-Gesetz, nach welchem betroffene Personen nach Vorlage eines COVID-19-Risiko-Attests von der Arbeit bei fortlaufender Entgeltzahlung freizustellen sind. Ausnahmen für die Freistellung bestehen.

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz stellt auf seiner Website FAQ: Risikogruppen zur Verfügung.

Österreichweite Informationskampagne

Die wichtigsten Informationen und wie wir uns schützen.

FAQ und allgemeine Informationen zum Coronavirus

Bezüglich zu häufig gestellte Fragen und allgemeinen Informationen zum Coronavirus verweisen wir auf die Website des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Auf der Website des Bundeskanzleramtes werden die laufend aktuelle Nachrichten zum Coronavirus bereit gestellt.

Handlungsempfehlungen & Fachinformationen

Bei Kontakt mit PatientInnen und KlientInnen ist es vor allem für Angehörige von Gesundheitsberufen wichtig, geeignete Maßnahmen zu setzen, um sowohl vulnerable Gruppen als auch sich selbst vor einer Infektion durch SARS-CoV-2 zu schützen. Durch die Setzung von geeigneten Maßnahmen kann einer weiteren Verbreitung des Coronaviruses vorgebeugt werden. Finden Sie nachstehend einige wichtige Fachinformationen und Handlungsempfehlungen im Umgang mit PatientInnen und KlientInnen:

Weitere Handlungsempfehlungen und Fachinformationen finden Sie auf den Websiten


Selbständigkeit & Corona

Für MTD-Berufsangehörige als Neue Selbständige besteht die Möglichkeit einen Antrag für einen einmaligen Zuschuss aus dem Covid-19 Härtefall-Fonds bei der Wirtschaftskammer zu stellen. Das Geld stellt einen einmaligen Zuschuss dar und muss nicht zurückgezahlt werden.

Weitere und aktuelle Informationen zum Coronavirus und zum Härtefallfonds für Ein-Personen-Unternehmens sowie Kleinstbetriebe finden Sie auf den Websiten

MTD-Austria empfiehlt MTD-Berufsangehörige sich auf den Websiten Ihres Berufsverbandes zu informieren.

Job & Corona

Unter jobundcorona.at finden Sie wichtige Fragen und Antworten.

Covid-19-Gesetzespaket

Der Nationalrat hat in seiner Sitzung am 03.04.2020 drei weitere COVID-19-Gesetzespakete beschlossen.

Mit dem 3. COVID-19-Gesetz wurde das MTD-Gesetz erneut abgeändert (siehe Artikel 39 des BGBl. I Nr. 23/2020). Die mit dem 2. COVID-19-Gesetz geschaffenen Berechtigungen im Zusammenhang mit der Pandemie bleiben auch nach Ende der gegenwärtigen Pandemie,  längstens bis zum Ablauf des 31. März 2021 bestehen. Dadurch soll gewährleistet werden, dass einerseits die medizinische Versorgung auch einige Monate nach Ende der Krise aufrechterhalten und andererseits für die betroffenen Personen eine gesetzliche Grundlage für die Weiterführung der Tätigkeit geschaffen wird.

Der Nationalrat hat in seiner Sitzung am 20.03.2020 das zweite COVID-19-Gesetzespaket verabschiedet. Es wurde ausdrücklich klargestellt, dass sämtliche Kleinstunternehmen und damit etwa auch freie DienstnehmerInnen und Non-Profit-Organisationen finanzielle Unterstützung beantragen können. Das MTD-Gesetz wurde im Zuge des 2. COVID-19-Gesetzes abgeändert (siehe Artikel 37 des BGBl. I Nr. 16/2020).

Gesundheitsberuferegister

Die Registrierungspflicht wird aufgrund der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Aufgrund der Änderung des MTD-Gesetzes dürfen MTD-Berufsangehörige, die über eine entsprechende Ausbildung verfügen, für die Dauer der Pandemie auch ihre Tätigkeit ausüben, auch wenn sie noch nicht in das Gesundheitsberuferegister eingetragen sind. Die berufliche Ausbildung muss durch Zeugnis, Diplom, Abschlussurkunde oder Bescheid nachgewiesen werden.

Mit dem Ende der Pandemie erlischt diese Berechtigung. Danach ist für eine weitere Berufsausübung wieder die Registrierung im Gesundheitsberuferegister erforderlich.

Zudem dürfen Biomedizinische AnalytikerInnen für die Dauer der Pandemie die im Zusammenhang mit der Pandemie anfallenden Laboruntersuchungen auch ohne ärztliche Anordnung durchführen.

Datenschutz & Corona

Auf der Website der Datenschutzbehörde finden Sie Informationen über Datenschutz & Corona.

 

 

So halten wir das Gesundheitswesen am Laufen!

Warum wurde bis heute noch nie der Personalbedarf der gehobenen medizinisch-technischen Berufe erhoben? Dies ist fatal, denn nur die Gesamtheit aller Gesundheitsberufe kann eine gute Gesundheitsversorgung sicherstellen! Drei Interessensvertretungen haben dies nun selbst in die Hand genommen. In der heutigen Pressekonferenz stellten Präsidentin Mag.a Gabriele Jaksch (MTD-Austria, Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs), Mag.a Silvia Rosoli (Leiterin der Abt. Gesundheitsberuferecht und Pflegepolitik, AK Wien) und Andrea Wadsack (Vorsitzende des Fachausschusses Gesundheitsberufe younion_Die Daseinsgewerkschaft) eindrucksvoll den Personalmangel der MTD-Berufe dar. Fazit: Der derzeitige Personalmangel der MTD-Berufe in Österreichs Spitäler ist für die Gesundheitsversorgung besorgniserregend!
Der Fachausschuss für Gesundheitsberufe hat gemeinsam mit der AK Wien und MTD-Austria eine Studie in Auftrag gegeben, die die sieben gehobenen medizinisch-technischen Dienste näher beleuchtet und den Personalbedarf dieser Berufe für die nächsten Jahre berechnet. Die ersten Ergebnisse der Studie sowie die daraus abgeleiteten Forderungen wurden heute vorgestellt.

MTD-Austria Forderungskatalog

Die neue Regierung ist nun schon seit einiger Zeit im Amt. An den Ergebnissen, Taten und Aktivitäten wird gemessen, wie erfolgreich eine Regierung arbeitet. Für die österreichische Bevölkerung muss das Gesundheitswesen verändert werden, um die Versorgung adäquat und qualitätsgesichert weiterhin zu gewährleisten. Dies verlangt neue Aufgaben- und Rollenverteilungen. Alle Gesundheitsberufe haben ihr Qualifikationsprofil auf zukünftige Qualifikationserfordernisse hin zu überprüfen und anzupassen. Es braucht aber vor allem Mut, neue Wege zu gehen, über den Tellerrand zu blicken, internationale Modelle heranzuziehen und diese auf Österreich umzulegen. Die gehobenen medizinisch-technischen Berufe haben ihre Forderungen an die neue Regierung formuliert und in vielen Einzelgesprächen mit relevanten Stakeholdern erläutert.

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CIRSmedical Information

CIRSmedical ist ein bundesweites, freiwilliges und anonymes Fehlerberichts- und Lernsystem für alle Beschäftigten im Gesundheitswesen. Unter www.cirsmedical.at können Beinahe-Fehler, entdeckte Risiken oder unerwünschte Ereignisse berichtet, kommentiert und zu Lernzwecken nachgelesen werden. Dieses System soll den Kulturwandel unterstützen, in welchem über Fehler angstfrei und ohne Schuldzuweisungen gesprochen werden kann.

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